FCN Fanclub Marc Oechler Weismain
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Marc Oechler > Werdegang

 

Der Sohn eines Feinkosthändlers aus Zabo wurde in der Clubjugend groß. Seit der F-Jugend 1974 gehörte er dem Club an. So wurde er 1986 mit der A-Jugend der Clubberer Deutscher Vizemeister (nach einer 0:2 Finalniederlage gegen Bayer 04 Leverkusen).

 

Nach dem Abitur wollte er zuerst Mathematik und Sport studieren, doch letztlich entschied er sich für eine Karriere als Fußballprofi. Während seiner ersten Amtszeit  in Nürnberg 1989/90 entdeckte Hermann Gerland den schnellen und technisch starken Mittelfeldspieler, der zu großen Hoffnungen anlass gab. Gerland war überzeugt: “Wenn der keiner wird, übernehme ich ein Jahr sein Gehalt.” Doch Oechlers Karriere ging nicht steil bergauf. Er hatte alle Höhen und Tiefen des Fußballgeschäfts zu durchleben. Trotzdem verließ er nie den heimatlichen Valznerweiher - außer zu Auswärtsspielen natürlich. Nach Andreas Schölls Wechsel zur SpVgg Fürth 1991 war er der einzige waschechte Nürnberger beim Club.

Irgendwann einmal erhielt er das Trikot mit der Nummer 10.

 

 

In der Saison 1996/97 musst der Club den schweren Gang in die Regionalliga antreten - inklusive dem Derby gegen Fürth. Schon beim Aufwärmen wurde Oechler mit tosenden Rufen “Oechler für Deutschland - Klinsmann raus!” empfangen. Manche Fans hatten sich sogar ein Trikot der Nationalmannschaft mit der Nummer 18 und dem Namenszug “Oechler” drucken lassen. Die 77. Minute dieses Spiels machte ihn dann endgültig zum Helden, denn er schoss das Tor des Tages. Anschließend meinte er: “An Tagen wie heute weiß ich, dass es nichts Schöneres gibt, als für den Club zu spielen.” Sein Tor wurde belohnt. Der Liebling der Fans erhielt einen Vertrag für zwei weitere Jahre.

In den ersten Zweitligaspielen unter Entenmann durfte er nur zusehen, erst allmählich arbeitete er sich ins Aufgebot zurück und überzeugte im Training durch Schnelligkeit, Schussstärke und Durchsetzungsvermögen. Es dauerte jedoch bis zum Auftakt der Rückrunde, ehe er in der Anfangsformation stand und durchspielen durfte. Seitdem gehörte er zum Aufgebot. Einmal lief er sogar als zweiter Stürmer neben Sasa Ciric auf.

 

1999 verließ er unter dubiosen Umständen den Club. Angeblich soll er eine Verdreifachung seines Gehalts gefordert haben, was sich der Verein nicht bieten lassen wollte. Was daran der Wahrheit entspricht, ist nicht bekannt. Er spielte anschließend bei AO Kavala in Griechenland, schloss sich aber nach kurzer Zeit dem SC 04 Schwabach an. 2001 beendete er seine aktive Karriere und betätigte sich als Anlageberater. In dieser Funktion berät er auch aktuelle Clubspieler wie Andreas Wolf.

 

Von 2007 bis 2011 war Marc Oechler Mitglied im Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.

 

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